Minister fallen wie Butterbrote: gewöhnlich auf die gute Seite


Minister fallen wie Butterbrote: gewöhnlich auf die gute Seite
Minister fallen wie Butterbrote: gewöhnlich auf die gute Seite
 
Das Zitat stammt aus einer Aphorismensammlung von Ludwig Börne (1786-1837). Es bezieht sich auf das jiddische Sprichwort »Butterbrot fällt uf's Ponim« (= aufs Gesicht), das man im Sinne von »wenn man schon Pech hat, dann gleich richtig« interpretieren kann - wenn das Butterbrot zu Boden fällt, dann auch meist noch mit der gebutterten Seite nach unten, sodass man es nicht mehr essen kann. Börnes Aphorismus verändert diesen Aspekt und behauptet, dass der Sturz eines Ministers keine schlimmen Konsequenzen für ihn hat, sondern meist durch einen guten neuen Posten oder eine andere wirtschaftliche Absicherung gemildert wird.

Universal-Lexikon. 2012.


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